Orthopädische Gemeinschaftspraxis Großhansdorf

Dr. med. Thomas Kaiser - Nils Kerwer - Thorsten Siemssen

Oberflächenersatz                                       ____________

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Die Gonarthrose stellt eine degenerative Erkrankung des Kniegelenks dar, die durch den Verlust an Gelenkknorpel gekennzeichnet ist. Bei dem fortgeschrittenen Zustand dieses Gelenkverschleisses hilft nach dem Ausschöpfen der konservativen therapeutischen Möglichkeiten in Abhängigkeit vom Beschwerdebild nur noch der endoprothetische Gelenkersatz.

Die rasante Entwicklung in den letzten Jahrzehnten führte zu immer kleineren, biologisch verträglicheren und biomechanisch angepassteren Prothesen. So wird heute der Bandapparat des Knies erhalten, um dem Knie seine natürliche Führung zu belassen. Desweiteren wird die große schwere Prothese von immer leichteren "Kappen", welche dem bearbeiteten Knochen passgenau aufgesetzt werden,  ersetzt. Man spricht daher heute vom Oberflächenersatz.

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Seit  über 15 Jahren arbeiten wir mit dem Modell "Genesis" der Firma Smith&Nephew, USA, Hamburg zusammen.

Einen großen Vorteil dieses "Genesis-Modells" sehen wir in der optimalen Passgenauigkeit der leichten Komponenten in Verbindung mit einem hochwertigen, stets verbesserten Instrumentarium. Vielfach kann der Gelenkersatz dann zementfrei und ohne Kniescheibenimplantat erfolgen.In einer knapp einstündigen Operation wird dieses Oberflächenimplantat eingesetzt. Die geschädigten Gelenkflächen werden ersetzt; es entsteht ein neues Gelenk in natürlicher Führung.

 

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Nach der erfolgreichen Operation beginnt die Rehabilitationsphase. Diese beginnt  in der Parkklinik direkt nach dem operativen Eingriff. Nach ca. 2-3 Wochen Aufenthalt mit intensiver Physiotherapie kann der Patient entweder in die ambulante Weiterbehandlung entlassen werden, mit entsprechender krankengymnastischer Behandlung durch den niedergelassenen Physiotherapeuten am Heimatort oder es erfolgt eine 2-3 wöchige Anschlussbehandlung in einer kooperierenden Reha-Klinik. Die Kosten für beide Varianten werden im Rahmen der integrierten Versorgung durch die Klinik getragen. Nach Abschluss der Reha-Maßnahmen sollten normale Belastungen des Alltags nun wieder beschwerdefrei vollzogen werden können.