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Orthopädische Gemeinschaftspraxis Großhansdorf Dr. med. Thomas Kaiser - Nils Kerwer - Thorsten Siemssen Schlittenprothese __________ |
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Wenn im Wesentlichen nur eine Seite des Gelenks vom Knorpelverschleiß betroffen ist, reicht häufig eine unikondyläre Schlittenprothese aus. Ein solcher „Monoschlitten" kann minimal invasiv, d.h. durch einen kleinen, ca. 6-8 cm langen Schnitt implantiert werden, welcher nur eine geringe Traumatisierung der Gelenkkapsel erfordert. Im Röntgenbild wird sie später nur als eine kleine „Kufe" zu erkennen sein. Eines der erfolgreichsten Modelle ist das Oxford Uni des Medizintechnikherstellers Biomet Deutschland. |
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Bei dieser Endoprothese ist es zur Implantation nicht mehr nötig, die Kniescheibe zur Seite zu klappen, um das Implantat einzubringen. Somit werden auch Bänder und Sehnen nicht überdehnt, sondern können nach dem Eingriff wieder ohne Einschränkung die Führung und Stabilisierung des Kniegelenks übernehmen. Mit dem kleinen Schnitt wird darüber hinaus ein optimales kosmetisches Ergebnis erzielt. Patienten, die ein Oxford Uni erhalten haben, sollen in aller Regel ihr Bein direkt nach dem Eingriff bewegen und auch belasten. Beim Oxford Uni beginnt daher die Mobilisierung sofort am ersten Tag nach der Operation unter Vollbelastung bei frei gegebener Beweglichkeit. |
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Für das unikondyläre Oxford Uni ist eine Überlebensrate von 98% in 10 Jahren dokumentiert. Damit gehört dieses Implantat zu den erfolgreichsten Modellen, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. |